vignette

letzte änderung
18. Juli 2017

Konzerte logo lang

gefördert vom Kultursommer Suedhessen

Musik der Fünfziger
aus zwei Jahrhunderten

Bei den 24. Otzberger Sommerkonzerten erklingt Musik, die in den 1850er und den 1950er Jahren entstanden ist. Das Programm bietet wieder eine unglaubliche Vielzahl an Stücken, nämlich rund 50 in sechs Konzerten.

Zu erleben sind einige Stücke aus der Zeit der Romantik, komponiert zwischen 1850 und 1859 von Schumann, Brahms, Saint-Saëns, Smetana... oder auch von den wenig bekannten Komponisten Bottesini, Blanc, Goldmark, Berwald, Kalliwoda, Spohr.
Eine Besonderheit stellt das Klavierkonzert C-Dur von Mozart dar – es wurde natürlich viel früher komponiert, nämlich 1785. Doch Ende der 1850er Jahre arrangierte Ignaz Lachner es für die Kammermusikbesetzung, die hier am Sonntag, dem 4. 9. 2016, zu hören ist.

Einen größeren Raum im Programm nimmt jedoch die Musik ein, die in den Jahren zwischen 1950 und 1959 entstanden ist.
Sie weist eine enorme stilistische Bandbreite auf – von traditionsbewusst bis revolutionär, sich an die Musik der Vergangenheit anlehnend, die Gegenwart ausleuchtend oder weit in die Zukunft weisend. Auch hier wird eine bunte Reihe von bekannten Komponisten vorgestellt: Poulenc, Piazzolla, Berio, Milhaud, Henze, Martinů, Ligeti, Françaix, Strawinsky, Britten... und auch hier gibt es einige unbekannte Namen zu entdecken.

Samstag, 3. September 2016    17 Uhr

Sonntag, 4. September 2016    17 Uhr

Adolphe Blanc: Streichquintett Es-Dur, Allegro risoluto (1857)
Francis Poulenc: Suite francaise für Cello u Klavier (1953)

Mieczyslaw Weinberg: Sonate für 2 Violinen (1959)
Friedrich Hermann: Grand Duo Brillant 2.+ 3. Satz
(1858)
Robert Schumann: Märchenbilder (1851)
Giovanni Bottesini: Gran Quintetto (pub 1850)
Astor Piazzolla: 3 Tangos für Violine u Kontrabass (1950er)
Johannes Brahms: Klavierquartett op 25 g-Moll (1857)

Adolphe Blanc: Streichquintett D-Dur, 2.+3. Satz (1857)
Luciano Berio: Sequenza XIV für Cello solo (1958-2002)

Charles Gounod: Ave Maria für Cello u Klavier (1853)
Clara Schumann: Drei Romanzen für Violine u Klavier (1853)
Karl Goldmark: Klviertrio op 4, 1. Satz (1858/59)
Darius Milhaud: Streichquintett op 316 (1952)
Hans Werner Henze: Serenade für Kontrabass Solo (1949)
W.A. Mozart / arr. I. Lachner: Klavierkonzert Nr 21 C-Dur (1859)

Anna Sophie Dauenhauer, Violine – Weizhi Wang, Violine – Malte Koch, Bratsche –
Charles-Antoine Duflot, Cello – Anna-Dorothea Promnitz, Kontrabass – Roberto Domingos, Klavier

Samstag, 10. September 2016   17 Uhr

Sonntag, 11. September 2016    17 Uhr

Schumann: Fantasiestücke: Romanze u Humoreske (pub 1850)
George Crumb: Sonate für Cello Solo (1955)
Robert Schumann: Violinsonate a-Moll (1851)
Darius Milhaud: Sonatine op 324 für Violine u Cello (1953)
Martinu: Variationen über ein slowakisches Lied (1959)
Philiipp Jarnach: Musik zum Gedächtnis der Einsamen (1952)
György Ligeti: Musica ricercata für Klavier (1951-1953)
Camille Saint-Saens: Klavierquintett a-Moll op 14 (1855)

Robert Schumann: Fantasiestücke: Duett u Marsch (pub 1850)
Johannes Brahms: Scherzo aus der F.A.E.-Sonate (1853)
Mario Castelnuovo-Tedesco: Sonata c-Moll Viola u Cello (1950)
Schostakowitsch / arr. Zyganow: 4 Präludien Violine u Klavier
Paul Dessau: Quartettino Nr 5 (1955)
Johannes Brahms: Klaviertrio H-Dur op 8 (1854)
Rodion Shchedrin: Troika, Humoreske, Basso ostinato (1959)
Franz Berwald: Klavierquintett Nr. 1 c-Moll (1853)

Christoph Schickedanz, Violine – Zoya Nevgodovska, ViolineMakiko Sano, Bratsche
Mathias Beyer-Karlshoj,
Cello – Alexei Petrov , Klavier

Samstag, 17. September 2016    17 Uhr

Sonntag, 18. September 2016    17 Uhr

Erwin Dressel: Trio miniature (1955)
Mieczyslaw Weinberg: Streichtrio op 48 (1950)
J. W. Kalliwoda: Morceau de Salon für Fagott u Klavier (1858)
Rezső Kókai: Quartettino (1952)
Jean Françaix: Divertimento für Horn u Klavier (1953)
Fritz Heinrich Klein: Partita op 86 (Sextett) (1953)
Bedrich Smetana: Klaviertrio g-Moll op 15 (1855)
Igor Strawinsky: Septett (1952-53)

Camille Saint-Saens: Tarantella (1857)
Michal Spisak: Duetto Concertante, 3.+ 4. Satz (1956)
Paul Angerer: Serenata für Violine, Bratsche, Horn, Fagott (1951)
Bohuslav Martinu: Duo Nr. 2 H 371 (1958)
Robert Schumann: Märchenerzählungen (Klarinettentrio) (1853)
Zwei Tangos, arr. von Martin Klett (1950er)
Benjamin Britten: Lachrymae op 48 (1950)
Louis Spohr: Septett op 147 (1853)     .

Jonian Ilias Kadesha, Violine – Lena Eckels, Bratsche Vashti Hunter, Cello –  Markus Krusche, Klarinette Amanda Kleinbart, Horn Daniel Mohrmann, Fagott Martin Klett, Klavier
 am Sonntag als Gast: Clara Andrada de la Calle, Flöte

Die Musiker der Otzberger Sommerkonzerte 2016

Am 3. und 4. September 2016
 
Anna Sophie Dauenhauer (Violine) gab letztes Jahr ihr erfolgreiches Debut bei den Otzberger Sommerkonzerten. Deshalb haben wir sie für dieses Jahr gleich wieder eingeladen.
http://annasophiedauenhauer.de/
 
An ihrer Seite spielt der chinesische Geiger Weizhi Wang. Er ist ein Studienkollege von Anna Sophie Dauenhauer und kommt auf ihre Empfehlung zum ersten Mal auf den Otzberg.
https://www.youtube.com/watch?v=6aidDFOVtTU
 
Ebenfalls zum ersten Mal und ebenfalls auf Empfehlung von Anna Sophie Dauenhauer kommt der Bratschist Malte Koch. Er spielt derzeit im Münchner Rundfunkorchester und außerdem immer wieder Kammermusik.
http://www.villamusica.de/stipendiaten/malte-koch
 
Der französische Cellist Charles-Antoine Duflot, der zu seinem größten Bedauern in den letzten beiden Jahren  absagen musste, will dieses Jahr unbedingt einen neuen Versuch starten. Wir hoffen sehr, dass er es 2016 endlich wieder zum Otzberg schafft.
http://www.charlesantoineduflot.com/home.php?lg=de

Ein Kontrabass gehört inzwischen zur festen Größe bei den Sommerkonzerten. Unsere Stammbassistin Alexandra Hengstebeck ist leider im September 2016 auf Tournee. Wir haben in der jungen Dresdener Bassistin Anna-Dorothea Promnitz einen passenden Ersatz gefunden.

Am Klavier sitzt an diesem Wochenende nach langer Zeit endlich mal wieder der brasilianische Pianist Roberto Domingos, ein Musiker “der ersten Stunde” bei den Sommerkonzerten.
http://www.hfm-karlsruhe.de/hfm/03-Studium/dozentenverzeichnis/bios/domingos-roberto.htm

Am 10. und 11. September 2016

Dem Geiger Christoph Schickedanz, Professor an der Musikhochschule Hamburg, verdankt unser kleines Festival seit 1997 viele interessante Anregungen.
http://www.christoph-schickedanz.de/ 

Ihm zur Seite steht wieder die Geigerin Zoya Nevgodovska; sie gastiert seit 2002 regelmäßig mit großem Erfolg bei den Otzberger Sommerkonzerten.
http://www.hfm-berlin.de/hochschule/personen/zoya-nevgodovska/details/

Makiko Sano (Bratsche), hat bei Professor Schickedanz an der Musikhochschule Hamburg studiert; sie ist Vorspielerin der ersten Violinen im Staatsorchester Darmstadt, spielt jedoch genauso versiert die Bratsche.
www.christoph-schickedanz.de/daten/ger/studenten.php

Mathias Beyer-Karlshøj, Cellist des Henschel-Quartetts und des Johannes-Kreisler-Trios, überzeugt seit 2011 jedes Jahr das Otzberger Publikum mit seinem packenden Spiel.
http://www.johannes-kreisler-trio.de/musiker.htm

Er begleitete bereits 2010 auf dem Otzberg die oben genannten Musiker am Klavier - Alexei Petrov, der Pianist aus Weißrussland, der in Minsk und Berlin studierte und regelmäßig mit den Geigern Christoph Schickedanz und  Zoya Nevgodovska musiziert.
http://www.camruss.com/alexey-petrov/

Am 17. und 18. September 2016

Jonian Ilias Kadesha (Violine) gibt sein Debut auf dem Otzberg. Von den anderen Musikern dieser Woche wurde der griechische Geiger als Wunschkandidat auserkoren.
http://www.jonianiliaskadesha.net/de/home 

Neu bei den Sommerkonzerten ist auch die Bratschistin Lena Eckels. Sie lernte die beiden anderen Streicher bei einem Festival kennen, und die drei wünschten sich, künftig öfter gemeinsam Kammermusik zu machen. Bei den Sommerkonzerten erfüllt sich dieser Traum.
http://www.amaryllis-quartett.com/lena_eckels.html

Die Cellistin Vashti Hunter wurde “im Doppelpack” mit dem Geiger eingeladen - beide gehören dem Trio Gaspard an und sind demnach ein eingespieltes Team.
http://www.triogaspard.com/de/home

Markus Krusche (Klarinette) gab letztes Jahr sein erfolgreiches Debut bei den Otzberger Sommerkonzerten. Er ist Solo-Klarinettist der Kammerakademie Potsdam; mit Daniel Mohrmann spielt er im Trio Idamante.
http://www.kammerakademie-potsdam.de/index.php/de/das-orchester/die-mitglieder/85-markus-krusche.

Amanda Kleinbart (Horn) war bei Hauskonzerten als Mitglied des Acelga Quintetts in ZIpfen zu hören, bei den Sommerkonzerten ist sie erstmals dabei. Neben der Kammermusik spielt sie im NDR Sinfonie-Orchester Hamburg.
http://www.acelgaquintett.com/

Daniel Mohrmann (Fagott) hat bereits in den letzten beiden Jahren auf diesem tiefen Instrument das Publikum am Otzberg beeindruckt. Neben Konzerten des Trios Idamante spielt er als stellvertretender Solo-Fagottist beim hr- Sinfonieorchester.
http://www.genuin.de/de/03_k.php?k=419

Im Konzert am 18.9. kommt als Gast Clara Andrada de la Calle (Flöte) dazu; sie ist Solo-Flötistin im hr Sinfonie- Orchester. Mit ihr wird die Aufführung des großartigen, weitgehend unbekannten Septetts von Louis Spohr ermöglicht.
http://www.hindemith-quintett.de/claraandradadelacalle.html